Praxis-Tipps für internationales Online-Marketing
Gastbeitrag von Christian Arno. Das Internet ist eine bedeutende Verkaufsplattform. Selbst der stationäre Handel kann auf Präsenzen im World Wide Web nicht mehr verzichten. Die Vorteile der weltweiten Vernetzung lassen sich im Internet hervorragend nutzen. Kundenakquise bequem vom Schreibtisch aus vorzunehmen, ohne durch die Welt reisen zu müssen, das ist mit einer gut entwickelten Firmenhomepage möglich. Im internationalen E-Business hilft strukturiertes Vorgehen für anhaltenden Erfolg.
Internetangebote entstehen täglich. Ohne Suchmaschinen hätte kaum jemand den Durchblick. So greifen User gerne zur Suchmaschine, um zu gewünschten Angeboten zu gelangen. Darauf sollten sich auch Firmeneigner und Marketing-Spezialisten einstellen. Mehrsprachige Internet-Auftritte sichern Kunden und Neukunden auch im Ausland. Da Suchmaschinen wie Google, Lycos, Altavista und Yahoo international arbeiten, ist die Kundenansprache bequem online möglich. User erhalten Angebote über Ländergrenzen hinweg.
Das Ranking innerhalb der Suchmaschinenlisten ist entscheidend für den Erfolg eines Webauftritts. Je besser eine Webseite gelistet ist, desto mehr Klicks sind zu erwarten und desto mehr Kunden kann ein Unternehmen gewinnen und auch halten. Die Wettbewerbsvorteile einer gut suchmaschinenoptimierten Firmenseite sind daher groß. Wirtschaftlicher Erfolg und strukturiertes Online-Marketing hängen eng zusammen. Immer mehr User nutzen zudem ihr Smartphone zum Informieren und Kaufen. Internetauftritte sollten daher für verschiedene Bildschirmauflösungen angepasst sein.
Suchbegriffe sorgfältig auswählen
Suchmaschinenoptimierung gründet sich auf Suchbegriffen. Um sich lokal zu positionieren, hilft es, lokale Suchbegriffe mit branchen-, produkt- oder dienstleistungsspezifischen Schlagwörtern zu kombinieren. Städtenamen, Bezeichnungen der Region oder Spezialitäten, die mit der Region verbunden werden, eignen sich dazu sehr gut, beispielsweise “Belgische Schokolade kaufen” oder “Reifen montieren in Hamburg”. Erfahrungen zeigen, dass User, die zwei oder mehr Begriffe in den Suchschlitz einer Suchmaschine eingeben, konkrete Vorstellungen haben.
Sie sind eher kaufbereit sind als Kunden, die Keywords ausprobieren. SEO-Spezialisten setzen dieses Wissen ein, um Seiten mit suchwortoptimiertem Content für User attraktiv zu machen. HTML-Texte spielen hierbei eine grundlegende Rolle. Flash-Animationen und Grafiken mit Text lesen Suchmaschinen nicht aus. Daher ist die Programmierung einer Webseite nicht nur aus User-Sicht zu sehen, sondern auch die Anforderungen von Suchmaschinen.
Kulturelle Unterschiede beachten
Zielgruppenanalysen helfen bei der Gruppierung von Kundensegmenten. Dabei sind auch kulturelle Unterschiede von Menschen zu berücksichtigen. Die Ansprache sollte angepasst sein. Eine schlichte Übersetzung einer Seite hilft da wenig, denn sie berücksichtigt nicht die sozialen und kulturhistorischen Charakteristika der Zielgruppen. Wort-für-Wort-Übersetzungen sind meist falsch und geben nicht einmal die Konnotation wieder, die der Ursprungstext hatte. Übersetzungen von Redewendungen machen diese Diskrepanz besonders deutlich. “Es ist schon fünf vor zwölf” mit der Bedeutung “es ist höchste Zeit” heißt im Englischen keineswegs “it’s five to twelve”, sondern “it’s the eleventh hour already” oder “it’s almost too late”. Texte sind daher mit dem Wissen um Kultur und Sprache zu formulieren.
Social Media geben Punkte in den Disziplinen SEO und Online-Marketing
Social Media können ebenso für die Suchmaschinenoptimierung herangezogen werden. Facebook-Likes und Twitter-Links nehmen Suchmaschinen-Bots genauso positiv wahr wie Backlinks und interne Verlinkungen. Wenn die Meta-Texte zudem keyword-spezifisch aufbereitet sind, dann stehen die Chancen gut, bei Suchmaschinen weit oben zu landen. Da die semantische Suche immer wichtiger wird, helfen auch Synonyme, um Seiteninhalte aufzuwerten. Keyword-Spamming strafen Suchmaschinen ab. Eine Suchwortdichte von rund fünf Prozent wird in SEO-Kreisen als ideal angesehen.
Bei bezahlten Links den Return-on-Investment ermitteln
Search Engine Marketing sorgt über bezahlte Links für Traffic auf Webseiten. Hier lässt sich der Return on Investment bequem ermitteln. Die Investition für jeden Klick einer Suchmaschinen-Anzeige wird verrechnet mit den Einnahmen, die diese Anzeigenschaltung erwirtschaftet. Affiliate Marketing ist ein weiteres Marketing-Werkzeug, das für internationale Werbung empfehlenswert ist.
Partnernetzwerke und Werbeportale bieten kostenpflichtige Verlinkungen über Textanzeigen oder Videoclips an, die wiederum mit der Firmenhomepage verbinden. Viele Wege führen nach Rom, es lohnt sich einige auszuprobieren.
Über den Autor: Christian Arno ist Gründer und Geschäftsführer des internationalen Übersetzungsbüro Lingo24, der auf drei Kontinenten tätig ist. Folge Lingo24 auf Twitter @l24de.




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